Blauer Schwede (nicht zuzuordnen)

Blauer Schwede Berlin Lieferservice

"Blauer Schwede" ist die Bezeichnung einer alten blaufleischigen Kartoffelsorte, die in Schweden schon seit den 1880er Jahren angebaut wird. Dort heißen die Blauen Schweden allerdings "Blue Congo", wie in vielen anderen europäischen Ländern auch.


Die Knolle hat eine blaue Schale mit flachen Augen. Das Fleisch hat eine auffällige blau-weiße Maserung. Der Blaue Schwede wird im August reif und ist vorwiegend festkochend. Die Kartoffel hat einen intensiven Geschmack, der leicht an Maroni erinnert.

Die blaue Färbung wird durch den Pflanzenfarbstoff Anthocyan hervorgerufen. Dieser sekundäre Pflanzenstoff hat keinen Eigengeschmack. Nach und nach werden in der Ernährungsmedizin aber die positiven gesundheitlichen Wirkungen des Anthocyans untersucht. Durch die anti-oxidative Wirkung tragen Anthocyane zur Krebsvorbeugung bei und wirken sich positiv auf einige Augenerkrankungen, wie den Grauen Star aus.

Über viele Jahrzehnte hinweg wurden blaufleischige Kartoffelsorten in der Züchtung vernachlässigt und so sind blaufleischige Kartoffelsorten zu einer Seltenheit geworden. Helles, gelbes Fruchtfleisch war für Züchter, wie auch für viele Verbraucher das wichtigste optische Qualitätsmerkmal. Daraufhin wurde gezielt selektiert.

 

Entweder einen gemischten Kartoffelsalat (die eine Hälfte gelb, die andere blau) zubereiten, wobei aber zwei Töpfe zu verwenden wären, da die blauen die gelben sonst einfärben würden, oder aber Kartoffel Püree daraus zaubern und für die geschmackliche Explosion etwas japanischen Meerretich drangeben (Wasabi) und mit Bulletten und Rotkohl servieren, wobei das Pü als Mostrich Ersatz dient.

Eine andere Variante wären die selbstgemachten Chips warm serviert an kaltem Weißkäse, als farblichem Kontrast, als Dipp serviert.

Als Ofenkartoffel der Längshälfte hin halbiert mit Käse überbacken und frischem Knoblauch, gebratener Zucchini und Paprika serviert, empfiehlt Sie sich ebenfalls als optischer UND kulinarischer Leckerbissen.

Blauer Schwede Berlin

Gesundheitsfördernde Wirkungen farbiger Kartoffeln

Gesundheitsfördernde Wirkungen farbiger Kartoffeln

Neben dem ökologischen Vorteil der Nutzpflanzenvielfalt, haben farbige Kartoffelsorten besondere, die Gesundheit fördernde Aspekte. Dabei spielen die für die rote, violette, blaue oder blauschwarze Färbung von Kartoffeln verantwortlichen Anthocyane eine besondere Rolle. Sie kommen nahezu in sämtlichen höheren Pflanzen vor. Wir kennen Sie aus der Roten Beete oder auch vom Rotkohl. Der blaue Farbstoff soll insbesondere auch das Herz-Kreislaufsystem schützen. In einer jüngst durchgeführten Studie konnte eine Blutdruck senkende Wirkung nachgewiesen werden. Darüber hinaus wirken die in farbigen Kartoffeln enthaltenen Farbstoffe antioxidativ, das heißt, sie binden aggressive Stickstoff- und Sauerstoffmoleküle und verhindert so Schädigungen in den Zellen.

 

Die Zubereitung von farbigen Kartoffeln

Die meisten traditionellen, farbigen Kartoffelsorten wie zum Beispiel der BLAUE SCHWEDE oder die HIGHLAND RED BURGUNDY haben einen eher höheren Stärkegehalt, was zu mehligeren Kocheigenschaften führt. Sie platzen leicht auf und sind deshalb in erster Linie für Pürees und Stampfkartoffel oder auch als Backkartoffel geeignet. Aufgrund des hohen Stärkegehaltes werden sie beim Kochen meist deutlich heller.

Dämpfen statt Kochen schont die Farbe

Im Gegensatz zu den mehligeren Kartoffelsorten behält die Kartoffelsorte VITELOTTE beim Kochen, Braten und Frittieren ihre meist dunkelviolette Farbe. Sie schmeckt oft deutlich nach Maronen (Esskastanie) und ergibt mit reichlich Butter eine fabelhafte Bratkartoffel oder ein sensationelles Püree, dass sich besonders gut mit etwas Trüffelbutter zu Wild servieren läßt. Auch für den bunten Kartoffelsalat ist sie gut geeignet.
Besonders gut läßt sich ein bunter Kartoffelsalat mit den Sorten BLAUE ELISE/(jetzt VIOLETTA) und ROTE EMMA machen. Die Kartoffeln platzen beim Dämpfen nicht so leicht auf und die tolle Färbung bleibt sehr schön erhalten.

Mit dem Genuss dieser Vielfalt tut man also nicht nur sich selber etwas Gutes, man unterstützt auch die Vielfalt in der Landwirtschaft. Ein doppelter Gewinn.

Blauer Schwede Berlin
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